Einstieg

Dies sind typische Extrem- oder Gewaltsituationen, die zu psychischen Gesundheitsschäden führen können:

  • Miterleben eines Schul-Amoklaufs oder einer Geiselnahme oder als Zeuge/Helfer nach einem katastrophalen Geschehen
  • als Opfer eines Raubüberfalls in einer Bank, in einer Spielhalle, im Laden oder im eigenen Taxi
  • als Opfer eines Gewaltübergriffes bei der Arbeit als Schaffner, Busfahrer, Sicherheitspersonal, Krankenschwester...
  • als beteiligter Fahrer eines Zuges oder eines Lkws bei einem Unfall mit schwerer Verletzung oder Todesfolge anderer
  • als Opfer einer Vergewaltigung auf dem Heimweg von der Arbeit oder nachts beim Zeitungzustellen oder als Aufsichtsperson...

Die gesetzliche Unfallversicherung muss auch für ihre Versicherten für solche Unfälle ein optimales Behandlungs- und Rehabilitationsverfahren gewährleisten.

Möglichst unmittelbar nach dem belastenden Ereignis sollte psychologische Akutberatung und Betreuung angeboten werden.

Die Rolle des Arbeitgebers ist dabei wichtig:

  • Gefährdungsbeurteilung! Prävention!
  • geregelte betriebsinterne Abläufe,  z. B. wenn ein Raubüberfall passiert
  • Vorfall sofort melden!
  • sich nach der akuten Situation um die Betroffenen kümmern
  • Kontakt halten bzw suchen
  • betriebliches Eingliederungsmanagement.